FWG Nierstein Oppenheim

Internetseite der Freien Wählergemeinschaft der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim

Wolfgang Engel gestorben

Wolfgang Engel (Bild: Friedhelm Schmitt)

Wolfgang Engel (Bild: Friedhelm Schmitt)

Die Freien Wähler in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim trauern um Wolfgang Engel. Er starb am Freitag, dem 27. April im Alter von 78 Jahren. Wolfgang Engel hat nicht nur als Gründungsmitglied der FWG die Freien Wähler im Jahre 1952 mit aus der Taufe gehoben. Er hat von 1969 bis 1995 als Vorsitzender der FWG in der Verbandsgemeinde die politische Arbeit vor Ort entscheidend mit gestaltet und geprägt. Ab 1973 war er 34 Jahre lang der Fraktionsvorsitzende der FWG in der Verbandsgemeinde und ständiges Mitglied des VG-Rates. Von 1979 bis 1999 prägte er als FWG-Mann und Ortsbürgermeister die Entwicklung der Gemeinde Nierstein.

Auch im FWG-Kreisverband Mainz-Bingen war er aktiv und vertrat von 1976 bis 1989 die Interessen der Freien Wähler als Kreistagsmitglied. Wolfgang Engel half als Mitbegründer im Jahr 1972 beim Aufbau des Landesverbandes der FWG, indem er von 1972 bis 1990 Vorstandsmitglied war. Auch außerhalb der FWG hat Wolfgang Engel sein Leben in zahlreichen Aufgaben und ehrenamtlichen Engagements in den Dienst der Bürger und der Region gestellt und wurde für seine Arbeit auch vielfach ausgezeichnet. Die FWG Nierstein-Schwabsburg ernannte ihn 1996 zum Ehrenvorsitzenden. Im Jahr 1998 verlieh ihm die Bundesrepublik Deutschland das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der BRD. Im Jahr 2002 erhielt er das Stadtsiegel 1362 der Gemeinde Nierstein.

„Mit Wolfgang Engel verlieren wir einen FWG’ler der ersten Stunde und einen engagierten Mitstreiter, der dazu beigetragen hat, die FWG in unserer Region zu stärken und zu prägen“, erklärt Friedhelm Schmitt. Vorsitzender der FWG in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.

FWG in der VG Nierstein-Oppenheim mit neuem Vorstand

Friedhelm Schmitt

Friedhelm Schmitt

Die FWG der Verbandsgemeine Nierstein-Oppenheim hat sich im Herbst letzten Jahres auf der Jahreshauptversammlung neu aufgestellt und präsentiert sich mit einem neuen Vorstand und auch einer neuen Internetseite. Den Vorsitz hat der Niersteiner Friedhelm Schmitt von Sigrid Niemann übernommen. Sein Stellvertreter ist Leander Knußmann aus Mommenheim. Aus Selzen kommt der Schriftführer Tobias Mohr und auch die Kassenwartin Monja Seidel. Fraktionssprecher ist nach wie vor der Hahnheimer Wilhelm Westphal. Als Medienbeauftragter kümmert sich Andreas Lerg aus Oppenheim um die Öffentlichkeitsarbeit.

Transparente und konstruktive Politik

Friedhelm Schmitt und seine Mannschaft haben sich einiges vor genommen: „Wir wollen vor allem eine konstruktive und transparente Politik machen. Seit die Koalition seitens der CDU aufgekündigt wurde, sind wir in der Opposition. Aber unser Wille, die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim voran zu bringen und uns für das Wohl ihrer Bürgerinnen und Bürger einzusetzen ist stärker denn je.“ Im VG-Rat wird die FWG von Wilhelm Westphal, Friedhelm Schmitt, Sigrid Niemann (Mommenheim), Walter Schweitzer (Dalheim) und Hubert Horn (Dexheim) vertreten. Außerdem ist die FWG auch in allen Ausschüssen der VG mit A- und B-Mitgliedern.

Überarbeitete Internetseite, Facebook und Twitter

Um die Politik transparenter und verstehbarer zu machen, setzt die FWG auch auf moderne Kommunikationsmittel, wie das Internet und Soziale Medien. So wurde die Webseite fwg-nierstein-oppenheim.de umfangreich modernisiert und sowohl eine Facebook-Seite als auch ein Twitter-Konto eingerichtet.

FWG-Fraktion stellt Anfrage bzgl. Hallenbad Oppenheim

Mitte Januar stellte die FWG-Fraktion des Verbandsgemeinderates Nierstein-Oppenheim eine umfangreiche Anfrage zum Hallenbad Oppenheim. Unser Ziel war es, zu erfahren, wie sich Besucherzahlen, Kosten und Einnahmen entwickelt haben und entwickeln werden. Hier zunächst die komplette Anfrage an die Verbandsgemeindeverwaltung. Im Anschluss die inhaltlich ausführliche Antwort des zuständigen Beigeordneten Marcus Held, die im Rahmen der VG-Ratssitzung im öffentlichen Teil als Tischvorlage auch schriftlich erteilt wurde.

Anfrage der FWG-Fraktion an die Verbandsgemeindeverwaltung

Die Fraktion der FWG Nierstein-Oppenheim stellt die folgende Anfrage zum Hallenbad im Jahr 2011/2012:

1. Wie hoch sind die gesamten Personalkosten?
2. Wie gliedern sich die Personalkosten in Reinigung, Aufsicht, Hilfskräfte usw. auf?
3. Wie hoch sind die Kosten für Wasser, Strom und Gas, Wasseraufbereitungstechnik- und Chemie und weitere Betriebskosten sowie das Kassensystem?
4. Wie hoch sind die anderen Unterhaltungskosten, wie Gartenpflege, Unterhaltspflege des Gebäudes, etc.?
5. Wie viele Besucher nutzten das Hallenbad und wie hoch sind die Einnahmen?
6. Wie gliedern sich diese Einnahmen nach Besuchern des Bades und nach Besuchern der Sauna auf.
7. Wie hoch sind die Aufwendungen und Kosten für die Nutzung des Bades durch die Schulen und stehen dem Einnahmen gegenüber?
8. Wie hoch sind die Aufwendungen und Kosten für die Nutzung des Bades durch die Vereine und stehen dem Einnahmen gegenüber?
9. Wir hoch sind die zusätzlichen Aufwendungen und Kosten für die Namensänderungen des Bades in “Opptimare” und die daraus resultierenden Maßnahmen (Plakate, Banner, neues Logo, Internetseite, etc.)?
10. Wir hoch sind die zusätzlichen Aufwendungen und Kosten für die Aktionstage und Themen-Saunanächte und stehen dem Einnehmen und messbare Erfolge wie Besucherzuwachs gegenüber?
11. Wie hoch ist die Summe der zusätzlichen Investitionen in Wasserschlange im Babybecken, Rutsche, Begrünung des Bades, etc.
12. Wie hoch sind die Einnahmen aus der Verpachtung der Gaststätte?
13. Wie teuer müsste ein Schwimmbadbesuch sein damit ein Deckungsbetrag entstünde.
14. Durch welche Maßnahmen ließen sich zusätzliche Einnahmen generieren?
15. Wieviel wurde und wird in die Beratung durch Herrn Ziegenrücker investiert und welche Einsparungen und Einnahmesteigerungen stehen dem gegenüber. Steht den Kosten ein messbarer Nutzen gegenüber?

Anmerkung: Die FWG steht voll und ganz hinter dem Hallenbad, unterstützt dessen Erhalt und betont die hohe Bedeutung, die das Bad für die VG und die ganze Region hat. Das Hallenbad in Oppenheim ist die einzige Sportstätte, die Breitensport für Jung und Alt ohne Vereinszugehörigkeit und Abhängigkeit von Trainingszeiten bietet. Das Bad steigert den Wohn- und Freizeitwert der Region. Außerdem bietet das Bad die einzige und unverzichtbare Möglichkeit, das Schwimmen zu lernen, was gerade für eine Region am Rhein unverzichtbar ist.

Antwort des zuständigen ersten Beigeordneten Marcus Held

Hier die drei Seiten der Antwort als Bilder. Weiterlesen